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Für mehr Lebensqualität 
Knirschschienen im Raum Marktheidenfeld und Würzburg 

Knirschschienen sind weltweit weit verbreitet. Ihr ursprüngliches Konstruktionsprinzip basierte auf der Annahme, dass das beim Zähneknirschen entstehende Aneinanderreiben der Zähne nicht nur zu einer starken Zahnabnutzung (Abrieb des Zahnschmelzes) und einem erheblichen Verschleiß des Zahnersatzes wie Kronen, Brücken oder Prothesen führt, sondern dass durch die chronische Anspannung der Kiefermuskulatur auch Beschwerden im Nacken- und Schulterbereich entstehen können. Deshalb besteht bis heute häufig die Auffassung, dass eine einfache Aufbissschiene ausreicht, um das Zähneknirschen und damit verbundene Beschwerden zu reduzieren.

Dabei wird jedoch oft übersehen, dass beim Zähnepressen deutlich höhere Kräfte auf den Kauapparat wirken. Diese führen häufig zu stärkeren Verspannungen der Kiefermuskulatur und verursachen ebenso erhebliche Schäden durch eine übermäßige Abnutzung der Kauflächen.

Knirscherschienen sind unter vielen verschiedenen Bezeichnungen bekannt, darunter Nachtschienen, Zahnschienen, Kieferschienen, Bissschienen, Aufbissschienen, Okklusionsschienen, Michigan-Schienen, Repositionsschienen oder Anti-Bruxismus-Schienen. Sie werden entweder individuell durch den Zahnarzt und den Zahntechniker anhand von Zahnabdrücken hergestellt oder als frei verkäufliche Produkte in Drogerien und Online-Shops angeboten.

Angesichts dieser Vielzahl an Produkten fragen sich viele Patienten, ob eine günstige Aufbissschiene aus dem Internet nicht ausreichend ist, um nächtliches Knirschen zu verhindern, anstatt eine kostenintensive zahnärztliche Behandlung durchführen zu lassen. Um diese Frage beurteilen zu können, ist es wichtig zu verstehen, welche Wirkung frei verkäufliche Aufbissbehelfe tatsächlich haben – und welche nicht.

Unsere Herangehensweise mit der Mini-Knirschschiene Nite Skater© verfolgt einen grundsätzlich anderen Therapieansatz zur Behandlung von Zähneknirschen und Zähnepressen.

Die Nachteile frei verkäuflicher Knirschschienen

Vorweg gesagt: Die meisten frei erhältlichen sogenannten Knirschschienen sind keine eigentlichen Therapiemittel gegen Bruxismus oder CMD. Sie können in erster Linie das Aneinanderreiben der Zähne reduzieren, jedoch nicht das starke Zusammenpressen der Zahnreihen verhindern. Im Wesentlichen handelt es sich um Schutzschichten oder Polster, die den Abrieb der Zahnsubstanz – insbesondere des Zahnschmelzes – verringern sollen, damit Knirsch- und Presskräfte keine Schäden an Zähnen oder Füllungen verursachen.

Solche Schienen können vorübergehend hilfreich sein, wenn kurzfristig keine zahnärztliche Behandlung möglich ist, beispielsweise auf Reisen oder im Urlaub.

In diesem Sinne haben Kunststoffschienen durchaus ihre Berechtigung: Es ist meist günstiger, regelmäßig eine neue Schutzschiene zu ersetzen, als umfangreiche Reparaturen an Zähnen oder Zahnersatz durchführen zu lassen. Ein echter Schlafbruxismus lässt sich mit einfachen Aufbissbehelfen jedoch nicht nachhaltig verhindern.

Zu den Besonderheiten von Miniplastschienen

Auch laborgefertigte Tiefziehfolien, sogenannte Miniplastschienen, die als Ober- oder Unterkieferschiene eingesetzt werden, gelten nicht als therapeutische Anti-Bruxismus-Schienen. Diese nicht adjustierten Schienen bestehen aus einer etwa 0,5 bis 1 mm starken Kunststoffschicht, die über die Zahnreihen gelegt wird.

Miniplastschienen werden sowohl aus hartem als auch aus weichbleibendem thermoplastischem Kunststoff hergestellt.

Da sie lediglich einen ungenau definierten Aufbiss besitzen und keine wirksame Zahnführung (Front- oder Eckzahnführung) aufweisen, bewirken sie keine ausreichende Trennung der Seitenzähne (Disklusion). Die anhaltenden Presskräfte führen deshalb häufig schon nach kurzer Zeit zu einer Materialermüdung oder Brüchen.

Darüber hinaus lindern sie Kiefer- oder Zahnschmerzen meist nur geringfügig und beheben weder Funktionsstörungen der Kaumuskulatur noch Probleme der Kiefergelenke. Trotz ihrer weiten Verbreitung ist ihre Tragedauer daher oft begrenzt. Positiv kann man anmerken, dass einfache Kieferschienen kleinere Fehlstellungen teilweise ausgleichen und dadurch den parafunktionellen Abrieb der Zähne reduzieren können.

Laborgefertigte adjustierte Knirschschienen

Knirschschienen mit tatsächlicher Anti-Knirsch-Funktion werden üblicherweise im zahntechnischen Labor mithilfe eines Artikulators – einer Art Kiefer-Simulator – hergestellt. Dabei wird besonders auf die wichtige Front- und Eckzahnführung geachtet, um Kontakte der Seitenzähne während der Kieferbewegungen zu verhindern. Solche individuell angepassten Schienen werden als adjustierte Knirschschienen bezeichnet.

In der modernen Zahnmedizin gelten adjustierte Schienen mit Front- und Eckzahnführung als Standard. Allerdings kontrollieren sie vor allem die Bewegungen des Kiefers, während die statischen Kräfte beim Zusammenbeißen kaum beeinflusst werden. Deshalb bleiben auch diese Ganzkieferschienen bei Bruxismus und craniomandibuläre Dysfunktion häufig ohne den gewünschten therapeutischen Erfolg.

Einblick in die Problematik des nächtlichen Zähneknirschens

Das grundlegende Problem nächtlicher Parafunktionen besteht darin, dass sie aus zwei unterschiedlichen Komponenten bestehen: dem Reiben der Zähne und dem Pressen.

Wird lediglich das Reiben reduziert, bedeutet dies nicht automatisch, dass auch das Pressen verhindert wird. Deshalb berichten viele Patienten trotz des Tragens einer Bruxismusschiene weiterhin über Beschwerden. Das starke Zusammenpressen der Zahnkontakte bleibt bestehen und die Kieferschmerzen können sich durch die erhöhte Bisslage sogar verstärken.

Knirschschienen in verschiedenen Ausführungen

Die meisten Anti-Knirschschienen orientieren sich an der sogenannten „Michigan-Schiene“, die in den 1960er Jahren von Dr. M. Ash und Prof. S. Ramfjord an der University of Michigan beschrieben wurde. Sie zählt bis heute zu den bekanntesten und am häufigsten eingesetzten adjustierten Knirscherschienen.

Diese Schienen werden aus hartem Kunststoff gefertigt und so gestaltet, dass die Front- und Eckzähne bei seitlichen Bewegungen des Unterkiefers die Seitenzähne voneinander trennen. Dieses Prinzip der Front- und Eckzahnführung verhindert wirksam das Aneinanderreiben der Backenzähne. Das wesentlich kraftvollere Zusammenpressen der Seitenzähne wird dadurch jedoch nicht verhindert.

Auch umfangreiche diagnostische Maßnahmen wie eine Funktionsanalyse, bei der die Position der Kiefergelenke und deren Bewegungsmuster bestimmt werden, können das starke Pressen der Kauflächen nicht vollständig verhindern.

Eine weitere Form der Schienentherapie sind Repositionsschienen. Sie sollen den Unterkiefer durch einen speziell gestalteten Aufbiss in eine therapeutisch günstigere Position führen, beispielsweise um belastete oder verlagerte Kiefergelenke zu entlasten. Ihre Herstellung ist deutlich aufwändiger und erfordert umfangreiche Kenntnisse vom Zahnarzt und vom Zahntechniker. Dennoch beeinflussen auch sie das Pressen der Seitenzähne nur unzureichend.

Die Aufgaben der passenden Knirschschiene

Wäre das reine Reiben der Backenzähne die Hauptursache bei Bruxismus, dann würden klassische Ganzkiefer-Knirschschienen das Problem weitgehend lösen. Die praktische Erfahrung zeigt jedoch, dass dies häufig nicht der Fall ist.

Der entscheidende Faktor beim nächtlichen Zähneknirschen und seinen weitreichenden Beschwerden ist vor allem das Pressen der Zähne – nicht das Reiben. Dieses Pressen erfolgt auch auf den Kunststoffflächen herkömmlicher Ganzkiefer-Bissschienen mit einer nahezu unveränderten Kraft.

Die eigentliche Lösung liegt daher in einer Schiene, welche die Ober- und Unterkieferseitenzähne dauerhaft voneinander trennt, sodass weder bei seitlichen Bewegungen noch beim Zusammenbeißen Kontakte entstehen. Die Abstützung der Kiefer erfolgt dabei ausschließlich über die Frontzähne.

Der Nite Skater© – die Mini-Knirschschiene mit einem großen Effekt

Die Mini-Knirschschiene Nite Skater© verfolgt genau diesen alternativen Therapieansatz. Das Ziel ist es, die oberen und unteren Backenzähne dauerhaft voneinander fernzuhalten und die auftretenden Presskräfte gezielt auf die Frontzähne zu verlagern.

Dabei nutzt die Therapie einen natürlichen Schutzmechanismus des Körpers: Das Nervensystem reguliert über sogenannte Propriozeptoren die Belastung der Frontzähne deutlich sensibler als die der Mahlzähne. Deshalb sind die Kräfte im Schneidezahnbereich naturgemäß wesentlich geringer – oft um bis zu 75 % reduziert.

Aufgabe unserer Aufbissschiene: die Entspannung der Kiefermuskulatur

Durch die frontzahngetragene Mini-Knirschschiene wird der Druck unmittelbar von den Backenzähnen und der Kiefermuskulatur genommen. Gleichzeitig kann der Trigeminusnerv schrittweise aus seinem verfestigten Spannungsmuster herausgeführt werden.

Dadurch wird im Sinne einer ganzheitlichen Funktionstherapie eine Entspannung der Kiefermuskulatur sowie des gesamten Kopf-, Nacken- und Schulterbereichs unterstützt.

So funktioniert die Knirscherschiene Nite Skater© der Zahnarztpraxis unter den Arkaden

Beim Nite Skater© gleiten die Schneidezähne störungsfrei auf einer kleinen Gleitfläche. Eine klassische Eckzahn- oder Frontzahnführung ist dabei nicht erforderlich. Die Mini-Knirschschiene wird direkt am Patienten angepasst und benötigt keine aufwendigen Abdrücke oder Gipsmodelle wie herkömmliche Schienen.

In der Anfangsphase wird der Nite Skater© etwa zwei Monate regelmäßig nachts getragen. Während dieser Zeit kann sich die Muskulatur neu organisieren und alte Spannungsmuster allmählich verlernen. Anschließend kann die Schiene je nach Bedarf, beispielsweise in Stressphasen, eingesetzt werden.

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