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Oft gestellte Fragen zum Nite Skater©

Wie wird der Nite Skater© im Alltag getragen?

Die Mini-Knirscherschiene Nite Skater© wird in der Regel nur nachts getragen. Am Anfang ist die Manschette im Mund etwas ungewohnt. Deswegen empfehlen wir, besonders zu Beginn, das ständige Tragen nachts über mehrere Wochen. So erfolgt die Gewöhnung schneller und der Nite Skater© kann seine volle Schutzwirkung entfalten.
Es ist jedoch auch sinnvoll und geraten, die Stress-Situationen, die zum Knirschen und Pressen führen, zu hinterfragen und daran zu arbeiten, negativen Stress, sog. Distress*), abzubauen und zu lernen, damit umzugehen. Diese „innere“ Komponente der Anti-Knirschtherapie ist ebenso wichtig, wie eine „äußere“ Therapie mit Knirscherschienen oder physikalischen Maßnahmen!

*) Selye, Hans: The Physiology and Pathology of Exposure to stress; 1950; ACTA Medical Publishers, Montreal

Kann ich den Nite Skater© nur bei Bedarf nutzen?

Sinn und Aufgabe des Nite Skaters© ist es, den Trigeminusnerv „umzuprogrammieren“, ihn also von seinen nervösen Impulsen abzuhalten. Ist dies einmal erfolgt, kann das Tragen des Nite Skaters© auch unterbrochen werden – bis zum nächsten Stress-Schub.

Worin unterscheidet sich der Nite Skater© von klassischen Aufbissschienen?

Klassische Ganzkiefer-Knirscherschienen, adjustierte Aufbissschienen oder Miniplastschienen, gelegentlich auch Beißschienen genannt, verhindern zwar das Zähneknirschen, jedoch das viel folgenschwerere Pressen auf den Zähnen beeinflussen sie kaum. Durch das Einbringen der „Hufeisen“-Schiene zwischen den Zahnreihen entsteht eine gewisse Bisserhöhung im Seitenzahnbereich, was die Anspannung in der Muskulatur eher noch weiter provoziert. Doch gerade diese Verspannungen in der Muskulatur, die durch eine Schienentherapie eigentlich behoben werden sollten, bleiben bei traditionellen Knirscherschienen oft bestehen, werden oft gar verstärkt und erhalten die unerwünschte Überreizung des Trigeminusnervs aufrecht. Die Folge: Die Schienen zerbrechen unter dem Pressdruck oder werden in kurzer Zeit durchgerieben, die Kiefergelenke werden weiter traumatisiert und Verspannungen bis in den Nacken-Rückenbereich bauen sich weiter auf. Deshalb müssen viele Ganzkiefer-Knirscherschienen nach relativ kurzer Zeit neu angefertigt werden, oder sie liegen ungenutzt in der Nachttischschublade – wenn sie nicht schon "entsorgt" wurden.

Das Prinzip des Nite Skaters© verhindert das Knirschen und das Pressen und reduziert die einzigen verbleibenden Druckkräfte im Schneidezahnbereich um über 75%. Das zeigt sofortige und nachhaltige Wirkung!

Und hier noch ein Tipp – KEIN KAUGUMMI!

Es gleicht geradezu einer Zivilisationskrankheit, dass Kaugummi allgegenwärtig ist. Gerade unter Stress neigen viele dazu, sich einen Kaugummi in den Mund zu schieben, der dann oft stundenlang zwischen den Zähnen geknetet wird. Dies beansprucht die Kaumuskulatur übermäßig und führt über kurz oder lang zu Anspannungen in den Kiefergelenken und der Kaumuskulatur. Gegen einen medizinischen, zuckerfreien Kaugummi nach einer Mahlzeit, der nur einige Minuten im Mund verweilt, ist sicherlich nichts einzuwenden, jedoch das dauernde Kauen leistet der Hyperaktivität des Trigeminusnervs und somit den chronischen Verspannungen im Kopf-Nackenbereich Vorschub.

Und außerdem ist die übliche rücksichtslose „Entsorgung“ des Kaugummis eine eklige Umweltverschmutzung, wenn man die Gehsteige vor Einkaufszentren, Geschäften, Kinos etc. betrachtet.

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